Tag Traum

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#REISEN. Er.Lebe Isla Mujeres in Mexiko

 

Mexikos Insel 
ISLA MUJERES
Ein Tagestrip ins Paradies 

Isla Mujeres

Von Cancun zur Isla Mujeres 

Mit der Fähre fahren wir von Puerto Juarez für 146 MXN (7 €) pro Person auf die vorgelagerte Insel. Der Fährbetrieb ist täglich geöffnet und fährt den ganzen Tag alle halbe Stunde und von 18-24 Uhr stündlich hin und her. Die Fahrt dauert gerade mal 30 Minuten und wird auf der Hinfahrt charmanterweise auf dem Oberdeck von einem Musiker mit Gitarre begleitet, der uns die Überfahrt mit mexikanischen Klängen untermalt. So habe ich es mir vorgestellt 😉

Ferry Isla Mujeres

Türkisenes Wasser so weit das Auge reicht, farblich so intensiv, dass wir mehrmals unsere Brillen auf die Nase rutschen lassen, um zu sehen, ob das Wasser wirklich sooo eine tolle Farbe hat…

Unser Fortbewegungsmittel 

Auf der anderen Seite angekommen, nehmen wir den Ratschlag unserer Vermieter in Cancun ernst und laufen an allen anpreisenden Golf-Cart Anbietern am Hafen vorbei, um uns mehrere Straßen weiter hinten in einer kleinen Gasse für zwei Stunden einen Golfwagen zu mieten und damit die Insel zu erkunden. Da hier kaum Autos fahren, sind die lustigen Gefährte eben der übliche Weg und DAS Verkehrsmittel, um sich hier fort zu bewegen. Für 400 MXN (19 €) haben wir 2 Stunden Spaß dabei mit max. 15 km/h die Insel einmal problemlos zu umrunden. Direkt am Hafen hätte uns dies mindestens 600 MXN (30 €) gekostet.

Golf Car Isla Mujeres

Unsere Tour ueber die Insel

Auf dem Weg sehen wir um uns herum sehr viel Wasser, einige Bauruinen, die wohl mal Traumhotels werden sollten, Einheimische, Touristengruppen, Geckos jeglicher Größe und Art und abwechslungsreich bunte Häuser. Das fühlt sich jetzt schon relativ mexikanisch an, ja.

Cruising Isla Mujeres

 Traumstrand Playa Norte 

Nach unserem Ausflug beschließen wir, den unglaublich schönen Strand „Playa Norte“ zu besuchen, um uns dort ein wenig nieder zu lassen. Weißer Sand, Palmen und endlos türkisnes Wasser… Einfach traumhaft und ich kann mein Glück kaum fassen. Zugegeben, das Wasser stellt aufgrund der warmen Temperaturen kaum mehr eine Abkühlung dar, aber das ist zweitrangig. Das Wasser ist so klar und der Boden außer ein paar Krebsen komplett sandig. Es ist zu schön, um wahr zu sein…  Und so verbringe ich eine gefühlte Ewigkeit damit, mich im Wasser treiben zu lassen. Mit einem fetten Grinsen im Gesicht 😀

Playa Norte Isla Mujeres

 

Fenix Isla Mujeres

Später treibt uns der Hunger in ein am Strand gelegenes, sehr „chilliges“ Restaurant. Das „Fénix“ ist eine Mischungaus Bar und Restaurant, mit Tischen und fast bettartigen Liegen. Relativ günstig essen wir dort ein Steak (das wir schon ewig nicht mehr gegessen haben) und genießen den schönen Tag in vollen Zügen. Bei einem Drink lassen wir ihn ausklingen, bevor wir die traumhafte Umgebung leider wieder verlassen „müssen“.

 

Als Anhalter unterwegs… 

Träge vom Essen und zu faul, um zu laufen, streckt Tobi hinter mir – so dass ich es nicht sehen kann – seinen Daumen Richtung Straße. Prompt stoppt ein Golfwagen neben mir. Erstaunt drehe ich mich zu Tobi um und sehe nur ein breites Grinsen. Na dann, rauf auf die „Rückbank“ des Wagens und auf zum Hafen. Unser Gönner ist ein amerikanisches Ehepaar um die Fünfzig aus Florida, das gerade nach Mexiko gesegelt ist. Sie fahren uns netterweise zur Fähre, obwohl sie anscheinend verabredet sind. Denn ein paar Meter weiter kommen ihnen die entgegen, mit denen sie sich gerade treffen wollten, allerdings in der anderen Fahrtrichtung…
Sie heben fragend die Schultern und unser Fahrer antwortet nur lässig: „We just picked up some hitchhikers… we’ll be right there!“. Gelächter auf allen Seiten. Eine urkomische Situation in entspannter Atmosphäre. Wir setzen unsere Fahrt fort und stellen fest, dass unserem Fahrer ständig winkend gegrüßt wird. Wir sind erstaunt und sagen: „Wow, ihr kennt hier ja schon viele! Seid wohl schon länger da?!“  Der Amerikaner antwortet überzeugend: „Oh ja!!… 3 Tage.“ Und fügt lächelnd hinzu: „It’s a small island😉“ Auf der kurzen Strecke erfahren wir, dass seine Großeltern aus Deutschland kommen und er kramt alle deutschen Wörter aus, die ihm so einfallen. Darunter natürlich: „Ain Beer bütte! Proust! Auf Widderseen! Dankeyscheen! Oktoberfäst!“… Die Klassiker also 😉

Überhaupt stellen wir auf unserer Reise immer wieder fest, wie viele Menschen deutsche Wurzeln haben oder auch gebürtig aus Deutschland stammen. Es ist wirklich erstaunlich!

Das Ende eines wundervollen Tages 

Zum Sonnenuntergang befinden wir uns auf der Fähre zurück nach Puerto Juarez und erleben tolle Farbspiele am Himmel, die den Horizont in schimmerndes Gold und Rot tunken. Den Fahrtwind im Gesicht lassen wir den wundervollen Tag ausklingen und folgen mit unseren Augen den Vögeln, die wie Schatten vor der untergehenden Sonne ihre letzten Runden drehen.

Sunset Isla Mujeres

 

Zurück in unserer Unterkunft nehmen wir erneut gerne den Tipp unserer Gastgeber und einer netten Kollegin an, ein paar Tage auf der „Isla Holbox“ auszuspannen. Alle Einzelheiten dazu lest ihr hier!

 

Unser
Fazit 

Wir können den Ausflug auf die Isla Mujeres nur wärmstens empfehlen! Wenn wir gewusst hätten, wie schön es dort tatsächlich ist, wären wir mit Sicherheit auch über Nacht dort geblieben. Generell sind die Preise für mexikanisches Niveau etwas höher, allerdings kann man auch günstigere Hostels finde. Auf Booking.com wird man schnell fündig… haben wir danach festgestellt 😉

Die Überfahrt geht schnell und ist mit 7 € doch sehr günstig. Das mexikanische Flair ist dank der bunten Gassen, dem regen Treiben und mexikanischen Klängen auf jeden Fall gegeben.

Am Traumstrand Playa Norte kann man sehr gut relaxen – Entspannung pur! Rund um die Insel befinden sich noch weitere Strände, an denen man weitestgehend alleine ist.  Jedoch ist es dort relativ windig und wellig.

Wir haben den herrlichen Tag in sehr guter Erinnerung behalten und würden es jederzeit wieder machen!

Er.Lebe.
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MIT UNS! 

ZU UNSEREN ABENTEUERN

Titelbild

#Reisen. Unsere Highlights von Oktober bis Februar

Oktober bis Februar
unsere 
Highlights 

 

Bei all den tollen und außergewöhnlichen Dingen, die wir bisher schon erleben durften, ist es tatsächlich schwer zu benennen, was uns am BESTEN gefallen hat. Oft lassen sich unsere Erlebnisse schwer miteinander vergleichen bzw. ranken. Es gab definitiv sehr viele Highlights, die wir versucht haben pro Land zusammen zu stellen.

Wir zählen hier nur die Highlights namentlich auf, da nähere Informationen dazu in unseren jeweiligen Blogbeiträgen zu finden sind.

 Suedafrika

Kapstadt (v.a. der Tafelberg und Kap der guten Hoffnung), Wine-Tasting Tour Constantia Valley, Roadtrip Garden Route (v.a. Robberg Island Reserve)

Südafrika

Namibia 

Sossuvlei (v.a. Sunrise auf „Dune 45“), Outdoor schlafen auf „Spitzkoppe Mountain“, Safari im „Etosha NP“, sportliche Begegnung mit den Kindern des Himba-Tribe, Fish River Canyon, Campingerlebnis in der Wildnis, Sandboarding in Swakopmund

Namibia

V.A.E. – Dubai 

War nur ein Tag und eine Stadtrundfahrt, daher kein wirkliches Highlight dabei.

Dubai

Bali

Schwimmen im Wasserfall, Reisfelder- und Terrassen, der Ort Seminyak (Strand, Designerbars- und Boutiquen), Sunset auf Nusa Lembongan

Bali

Thailand

Schnorcheln auf der Privatinsel Koh Nang Yuan (bei Koh Tao), Elefantenreiten bei Chiang Mai, Ziplining im Dschungel, thailändischer Kochkurs, Skybars und rasante Tuktuk-Fahrten in Bangkok

Thailand

Laos

Bootsfahrt auf dem Mekong nach Luang Prabang, Khuangsi Wasserfall

Laos

Vietnam

3-Tage Bootstrip in der Halong Bucht, Tailorbusiness und bunte Farben in Hoi An, Trang An Bootstour

Vietnam

Australien

West: Unsere Freunde treffen (Vic&Mrs. Fur, Nick&Patrice, Daniel&Laura&Kayne), 3.500 km Roadtrip von Perth nach Karratha und zurück, Sailing auf der „Ruffanuff“ in Fremantle, Cottesloe Beach, Kings Park Perth.

OZ West

East: Unsere Freunde und Tobis Bruder treffen (Patrick&Abi&Milla, Fabi&Kerstin), Byron Bay (Lighthouse, Atmosphere, Beach), Noosa (SUP, Beach and NP), Gelis erstes Tattoo.

OZ East

An unser „Lieblingsland“ Australien kommt bisher haben einfach nichts ran  😉  Mal schauen, welches Land OZ noch den Rang ablaufen kann. Wir sind gespannt!

Es kommt natürlich immer darauf an, was man mag. Daher lassen sich die oben genannten Dinge nie pauschalisieren. Vor allem ist es immer maßgeblich entscheidend, mit wem man wo und wie die Zeit verbringt!

Fairerweise muss man außerdem zugeben, dass man sich nicht so auf jeden Ort einlassen kann, wie man das tun würde, wenn man dort längere Zeit verbringen würde. Vielerorts würde man mit Sicherheit sehr viel mehr entdecken, was man mag.

Unsere 
groeßten 
Ueberraschungen 

~ In wie vielen Ländern dieser Welt Linksverkehr herrscht! Das war uns überhaupt nicht bewusst!

~ Die Infrastruktur und Sauberkeit in Vietnam im Vergleich zu den anderen bereisten asiatischen Ländern. Das fanden wir sehr erstaunlich.

~ Der „White Temple“ in Chiang Rai. Er unterscheidet sich von der Architektur und dem Design deutlich von allen anderen Tempeln, die wir auf dieser Reise gesehen haben. Außerdem waren wir sehr überrascht, dass dort kein Eintritt verlangt wurde…

~ Der Verkehr in Hanoi und Saigon! Das Wirrwarr aus Motorbikes, Bussen und Autos ist einfach nur verrückt! 12.000 Verkehrstote in Vietnam pro Jahr sprechen leider Bände…

~ Erstaunlicherweise hatten wir in keinem Land bisher Magenprobleme oder Lebensmittelvergiftungen. Wenn man sich mit anderen Reisenden unterhält scheint das sehr ungewöhnlich zu sein. Also „toitoitoi“ und weiterhin Daumen drücken, dass das so bleibt  ✊🏻

~ Bisher haben wir überall einen Stempel in unseren Reisepass bekommen, worüber wir sehr glücklich sind. Es ist ein schönes Andenken an unseren Trip. Mit den neuen Technologien an den Flughäfen dieser Welt haben wir gar nicht mehr damit gerechnet und freuen uns jedes Mal auf’s Neue   😊

~ Wir hatten immer Glück mit Reiseführern. Wir haben von zuhause nur Südafrika und Bali mitgenommen, da es nicht machbar war Bücher für 18 Länder mitzunehmen. Wir haben dann in Hostels in den Tauschregalen immer einen Reiseführer für das nächste Land gefunden (sogar in deutsch) und haben (meistens 😉 ) im Gegenzug ein anderes Buch dort gelassen.

Ziemlich
doofe 
Momente 

Natürlich gibt es auch weniger schöne Momente, die entweder nervig, anstrengend oder gefährlich sind, oder einfach auch Angst machen.

So zum Beispiel:

~ in der dunklen Nacht in Namibia im Zelt ausgeraubt zu werden  😳

~ sich beim Sandboarden in Namibia den Arm so doof zu verletzen, dass man 2 Monate nicht allen Hobbys (wie z.b. Surfen) nachgehen kann, obwohl man an den besten und schönsten Spots ist  😩

~ auf eine Touri-Abzock-Masche in Bangkok reinzufallen und zunächst nicht zu wissen, ob das bereits bezahlte Geld verloren ist  😤

~ eine Fahrt im Nachtbus von Bangkok nach Koh Phangan. Wo aus 12 Stunden 22 werden, wo der Einsatz von Schlafgas gängige Praxis ist und das Gepäck nicht aus den Augen gelassen werden sollte…  😖

~  kurz nach Ankunft auf Koh Phangan zu erfahren, dass man das herrliche Wasser vor dem eigenen Bungalow nicht nutzen sollte, da zu dieser Zeit die tödlichen Würfelquallen aus Australien aufgrund einer Meeresströmung in Thailand gelandet sind. Nachdem wir erfahren haben, dass an diesem Strand innerhalb der letzten 4 Wochen vor unserer Anreise 2 Menschen gestorben sind (eine Deutsche und eine Thailänderin), wollten wir dann wirklich nicht mehr ins Wasser gehen  😔

~ die Scooter-Mafia auf Koh Tao. Egal wo man sich informiert, es wird dringend abgeraten auf Koh Tao einen fahrbaren Untersatz zu mieten, da das Vorgehen eigentlich immer das gleiche ist und es keinen vertrauenswürdigen Vermieter geben soll… Bei Anmietung MUSS man seinen Reisepass abgeben (obwohl das eigentlich gesetzlich verboten ist), anders bekommt man kein Fahrzeug ausgehändigt. Kommt man dann zurück wird einem vorgeworfen etwas beschädigt zu haben. Entweder man zahlt den geforderten Preis, oder man bekommt seinen Reisepass nicht mehr wieder. Natürlich wissen die Vermieter, dass fast jeder Reisende darauf angewiesen ist und somit haben sie großen Erfolg mit der Masche. Von der Polizei ist keine Hilfe zu erwarten.  😡

~ die angsteinflössenden Kamikaze-Fahrten mit dem Minivan durch Laos. Durch Serpentinen, an Abgründen ohne schützende Leitplanke vorbei, in völlig überfüllten und veralteten Fahrzeugen über Land von einer zur anderen Landesgrenze. OMG!!  😨

~ die Masche der Bus-Mafia in Vietnam! Einfach nur daneben  😠

~ sich beim Body-Boarden in Byron Bay die Schulter so zu verletzten, dass die Mission „Fitness“ zunächst etwas still stehen muss 😔

Die einzelnen Stories könnt ihr wie gewohnt in den jeweiligen Blog-Beiträgen lesen.

 

Eure Weltenbummler