Tag Island

#REISEN. Er.Lebe Isla Mujeres in Mexiko

 

Mexikos Insel 
ISLA MUJERES
Ein Tagestrip ins Paradies 

Isla Mujeres

Von Cancun zur Isla Mujeres 

Mit der Fähre fahren wir von Puerto Juarez für 146 MXN (7 €) pro Person auf die vorgelagerte Insel. Der Fährbetrieb ist täglich geöffnet und fährt den ganzen Tag alle halbe Stunde und von 18-24 Uhr stündlich hin und her. Die Fahrt dauert gerade mal 30 Minuten und wird auf der Hinfahrt charmanterweise auf dem Oberdeck von einem Musiker mit Gitarre begleitet, der uns die Überfahrt mit mexikanischen Klängen untermalt. So habe ich es mir vorgestellt 😉

Ferry Isla Mujeres

Türkisenes Wasser so weit das Auge reicht, farblich so intensiv, dass wir mehrmals unsere Brillen auf die Nase rutschen lassen, um zu sehen, ob das Wasser wirklich sooo eine tolle Farbe hat…

Unser Fortbewegungsmittel 

Auf der anderen Seite angekommen, nehmen wir den Ratschlag unserer Vermieter in Cancun ernst und laufen an allen anpreisenden Golf-Cart Anbietern am Hafen vorbei, um uns mehrere Straßen weiter hinten in einer kleinen Gasse für zwei Stunden einen Golfwagen zu mieten und damit die Insel zu erkunden. Da hier kaum Autos fahren, sind die lustigen Gefährte eben der übliche Weg und DAS Verkehrsmittel, um sich hier fort zu bewegen. Für 400 MXN (19 €) haben wir 2 Stunden Spaß dabei mit max. 15 km/h die Insel einmal problemlos zu umrunden. Direkt am Hafen hätte uns dies mindestens 600 MXN (30 €) gekostet.

Golf Car Isla Mujeres

Unsere Tour ueber die Insel

Auf dem Weg sehen wir um uns herum sehr viel Wasser, einige Bauruinen, die wohl mal Traumhotels werden sollten, Einheimische, Touristengruppen, Geckos jeglicher Größe und Art und abwechslungsreich bunte Häuser. Das fühlt sich jetzt schon relativ mexikanisch an, ja.

Cruising Isla Mujeres

 Traumstrand Playa Norte 

Nach unserem Ausflug beschließen wir, den unglaublich schönen Strand „Playa Norte“ zu besuchen, um uns dort ein wenig nieder zu lassen. Weißer Sand, Palmen und endlos türkisnes Wasser… Einfach traumhaft und ich kann mein Glück kaum fassen. Zugegeben, das Wasser stellt aufgrund der warmen Temperaturen kaum mehr eine Abkühlung dar, aber das ist zweitrangig. Das Wasser ist so klar und der Boden außer ein paar Krebsen komplett sandig. Es ist zu schön, um wahr zu sein…  Und so verbringe ich eine gefühlte Ewigkeit damit, mich im Wasser treiben zu lassen. Mit einem fetten Grinsen im Gesicht 😀

Playa Norte Isla Mujeres

 

Fenix Isla Mujeres

Später treibt uns der Hunger in ein am Strand gelegenes, sehr „chilliges“ Restaurant. Das „Fénix“ ist eine Mischungaus Bar und Restaurant, mit Tischen und fast bettartigen Liegen. Relativ günstig essen wir dort ein Steak (das wir schon ewig nicht mehr gegessen haben) und genießen den schönen Tag in vollen Zügen. Bei einem Drink lassen wir ihn ausklingen, bevor wir die traumhafte Umgebung leider wieder verlassen „müssen“.

 

Als Anhalter unterwegs… 

Träge vom Essen und zu faul, um zu laufen, streckt Tobi hinter mir – so dass ich es nicht sehen kann – seinen Daumen Richtung Straße. Prompt stoppt ein Golfwagen neben mir. Erstaunt drehe ich mich zu Tobi um und sehe nur ein breites Grinsen. Na dann, rauf auf die „Rückbank“ des Wagens und auf zum Hafen. Unser Gönner ist ein amerikanisches Ehepaar um die Fünfzig aus Florida, das gerade nach Mexiko gesegelt ist. Sie fahren uns netterweise zur Fähre, obwohl sie anscheinend verabredet sind. Denn ein paar Meter weiter kommen ihnen die entgegen, mit denen sie sich gerade treffen wollten, allerdings in der anderen Fahrtrichtung…
Sie heben fragend die Schultern und unser Fahrer antwortet nur lässig: „We just picked up some hitchhikers… we’ll be right there!“. Gelächter auf allen Seiten. Eine urkomische Situation in entspannter Atmosphäre. Wir setzen unsere Fahrt fort und stellen fest, dass unserem Fahrer ständig winkend gegrüßt wird. Wir sind erstaunt und sagen: „Wow, ihr kennt hier ja schon viele! Seid wohl schon länger da?!“  Der Amerikaner antwortet überzeugend: „Oh ja!!… 3 Tage.“ Und fügt lächelnd hinzu: „It’s a small island😉“ Auf der kurzen Strecke erfahren wir, dass seine Großeltern aus Deutschland kommen und er kramt alle deutschen Wörter aus, die ihm so einfallen. Darunter natürlich: „Ain Beer bütte! Proust! Auf Widderseen! Dankeyscheen! Oktoberfäst!“… Die Klassiker also 😉

Überhaupt stellen wir auf unserer Reise immer wieder fest, wie viele Menschen deutsche Wurzeln haben oder auch gebürtig aus Deutschland stammen. Es ist wirklich erstaunlich!

Das Ende eines wundervollen Tages 

Zum Sonnenuntergang befinden wir uns auf der Fähre zurück nach Puerto Juarez und erleben tolle Farbspiele am Himmel, die den Horizont in schimmerndes Gold und Rot tunken. Den Fahrtwind im Gesicht lassen wir den wundervollen Tag ausklingen und folgen mit unseren Augen den Vögeln, die wie Schatten vor der untergehenden Sonne ihre letzten Runden drehen.

Sunset Isla Mujeres

 

Zurück in unserer Unterkunft nehmen wir erneut gerne den Tipp unserer Gastgeber und einer netten Kollegin an, ein paar Tage auf der „Isla Holbox“ auszuspannen. Alle Einzelheiten dazu lest ihr hier!

 

Unser
Fazit 

Wir können den Ausflug auf die Isla Mujeres nur wärmstens empfehlen! Wenn wir gewusst hätten, wie schön es dort tatsächlich ist, wären wir mit Sicherheit auch über Nacht dort geblieben. Generell sind die Preise für mexikanisches Niveau etwas höher, allerdings kann man auch günstigere Hostels finde. Auf Booking.com wird man schnell fündig… haben wir danach festgestellt 😉

Die Überfahrt geht schnell und ist mit 7 € doch sehr günstig. Das mexikanische Flair ist dank der bunten Gassen, dem regen Treiben und mexikanischen Klängen auf jeden Fall gegeben.

Am Traumstrand Playa Norte kann man sehr gut relaxen – Entspannung pur! Rund um die Insel befinden sich noch weitere Strände, an denen man weitestgehend alleine ist.  Jedoch ist es dort relativ windig und wellig.

Wir haben den herrlichen Tag in sehr guter Erinnerung behalten und würden es jederzeit wieder machen!

Er.Lebe.
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#REISEINFO. FIDSCHI

LÄNDERINFO 
FIDSCHI
Das Land der Herzlichkeit

 

Sunset Beach

 

Einige Key Facts zu Fidschi

Währung: Fidschi Dollar / FJD.  Aktuell: 1 FJD = 0,43 €. In größeren Städten und am Flughafen kann problemlos Geld an Geldautomaten abgehoben werden.

Strom: 240 Volt / 50 Hz. Es wird ein Adapter benötigt mit drei Power-Polen wie in Australien und Neuseeland.

Gesundheit: Fidschi gilt als Malaria-frei und hat auch sonst wenige andere tropische Krankheiten zu verzeichnen. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine besonderen Impfvorschriften. Sollte man allerdings aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, so wird ein Nachweis über eine gültige Impfung gegen Gelbfieber gefordert. Natürlich werden wie überall alle Standardimpfungen empfohlen, wie z.B. Tetanus, Diphterie, Pertussis, Polio, Mumps, Masern, Röteln, Influenza und Pneumokokken. Seit Ende 2013 / Anfang 2014 verbreitet sich das Dengue-, sowie das Chikungunya-Fieber im Inselstaat stark aus. Beide Krankheiten werden von Stechmücken übertragen. Der einzige Schutz ist auch hier wie in vielen Ländern zuvor ein gutes Insektenschutzmittel, das ganztägig auf allen freien Körperstellen wiederholt aufgetragen wird, sowie körperbedeckende helle Kleidung am Tag und ein Moskitonetz in der Nacht. Leider versprechen aber auch all diese Maßnahmen keinen 100 %-igen Schutz.

Klima und Reisezeit: In Fidschi herrscht tropisches Klima, welches sich vor allem durch seine hohe Luftfeuchtigkeit direkt beim Aussteigen aus dem Flugzeug bemerkbar macht. Von Anfang Dezember bis Ende April ist im Südpazifik, also auch auf Fidschi, mit starken Winden zu rechnen, die sogar Zyklonstärke erreichen können. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch und die Tage und Nächte heiß. Während der trockeneren Wintermonaten von Mai bis November kann man schöne, warme Tage erwarten.

Leitungswasser: Das Leitungswasser gilt in Resorts und Städten als Trinkwasser, allerdings wird trotz allem empfohlen Flaschenwasser oder zuvor abgekochtes Wasser zu trinken. Vor allem nach dem großen Zyklon „Winston“ Ende Februar 2016 gab es in weiten Teilen Fidschis Probleme mit der Trinkwasserversorgung und teilweise starke Verunreinigungen.

Sprache: Englisch gilt als die offizielle Amtssprache. Trotzdem wird vielerorts Fidschianisch und Hindi genutzt. Das gesprochene Englisch auf Fidschi klingt nach einer Mischung aus „British English“ und Indisch. Besucher werden sehr schnell vertraut mit dem Wort „Bula“, da es eine traditionelle Begrüßung auf Fidschi ist und überall aktiv genutzt wird.

Religion: ca. 65 % Christen, 28 % Hindus, 6 % Moslems, 0,3 % Sikhs, 0,3 % andere und ca. 1 % konfessionslos.

Bevölkerung: Ungefähr 881.100 Menschen leben auf Fidschi. Davon sind 57 % Fidschianer, 37 % Inder und 6 % sonstige Nationalitäten. Die Hauptstadt ist Suva (Viti Levu) mit ca. 86.000 Einwohnern.

Trinkgeld: Ist nicht vorgesehen und wird nicht automatisch erwartet. Natürlich freut man sich auch hier, wie überall auf der Welt, über eine Anerkennung von besonderen Leistungen und wird Trinkgeld nicht ausschlagen, wenn es angeboten wird 😉

Zeit: 12 Stunden vor der GMT und 20 Stunden vor der US Pacific Time. Aktuell (Ende März) haben wir aufgrund der deutschen Sommerzeit +10 Stunden Zeitverschiebung zu Deutschland.

Visum: Mit einem deutschen Pass erhalten wir bei Ankunft ein Visum für eine Dauer von 4 Monaten, insofern es für touristische Zwecke gedacht ist und man ein Rück-oder Weiterflugticket nachweisen kann. Auch hier muss der Reisepass noch 6 Monate über den beabsichtigten Aufenthalt auf Fidschi hinaus Gültigkeit haben.

Straßenverkehr: Mal wieder herrscht Linksverkehr. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 80 km/h außerhalb und 50 km/h innerhalb von Städten. In den meisten Städten sind noch die guten alten Parkuhren am Straßenrand installiert, in die man maximal Geld für 2 Stunden einwerfen kann. Mietwagen können geliehen werden, allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass diese nicht immer im besten Zustand sind und die Straßenverhältnisse sich nicht mit Deutschland vergleichen lassen.

Einkaufen: „Shop ´n Save“ ist die einzige Kette, die wir finden konnten. Ansonsten heißen die kleinen Märkte einfach „Supermarket“.

Preise: 1 Tafel Schokolade FJD 5,95, 500 g Nudeln FJD 3,75, 1 Packung Toastbrot FJD 1, 250 g Butter FJD 4,25, Dose Cola FJD 1,60, 0,6 l Flasche Cola FJD 2, 1,5 l Wasser FJD 1,30, 12 Eier FJD 5,19, 1 kg Äpfel FJD 4,95, 1 Liter Milch FJD 2,20, 375 ml Bier FJD 2,50, 750 ml Bier FJD 4,50, 1 Tasse Kaffee FJD 4,50

Dies und Das ueber Fidschi
  • Die fidschianische Küche ist ein Mix aus fidschianisch, indisch, chinesisch und europäisch. Das spiegelt sehr gut die vielen verschiedenen ethnischen Gruppen wieder, die Fidschi beheimatet. Vor allem Fisch und Seafood gehört zur traditionellen fidschianischen Küche. Oft wird dies in „lolo“ (Kokosnuss Milch) gekocht. Traditionell wird in einem „lovo“ (Erdofen) gekocht, was man allerdings innerhalb der Touristenresorts nicht zu sehen bekommt. Touristen werden oft Touren angeboten, bei denen man Essen vom „lovo“ begleitet von traditionellem Entertainment buchen kann. Hierzu zählt dann noch eine „kava drinking ceremony“ und ein „meke“ (Gesang und Tanz).
  • Viele Gerichte beinhalten aufgrund des indischen Einflusses Curry und werden mit Reis serviert. Die Schärfe hält sich in Grenzen, da man den Schärfegrad durch die an den Tisch gebrachten Gewürze selbst bestimmen kann. Allerdings sind alle Speisen sehr Knoblauch-lastig!
  • Von Männern werden traditionell Röcke in Kombination mit einem Hemd (meist blumig) getragen. Dies beginnt sich gerade etwas zu wandeln, da auch hier die Moderne Einzug hält und man sich (leider) an die westlichen Gepflogenheiten anpasst.

Men in Skirts

  • Solltet ihr Einheimische sehen, die ein paar Buchstaben (2-4) auf ihrer Hand (meist unterhalb des Daumens) tattoowiert haben, so haben wir uns auf Nachfrage erklären lassen, dass dies Initialen darstellen. Meist von etwas, das eine besondere Bedeutung für sie hat (wie z.B. der Partner oder das Kind, Eltern oder Großeltern). Ein Turtle-Tattoo steht hier für „good luck“ , daher ist dieses Motiv auch häufig vorzufinden.
  • Der Begriff „Sister“ oder „Brother“ ist den Fidschianern heilig. Das höchste der Gefühle bedeutet es, wenn dich jemand „Sister / Brother“ nennt. Das heißt dann etwas ganz besonderes, denn du wurdest sozusagen in den Kreis der vertrauten Familie aufgenommen.
  • Schon am ersten Abend bei unserem Restaurant-Besuch stellen wir fest, das Körperkontakt und auf die Schulter klopfen zur Tagesordnung gehören und ein Zeichen der Verbundenheit sein sollen.
  • Das Land der „Frangipani“ und „Hibiskus-Flower“. Diese zwei Blumen finden sich überall wieder. Egal, ob hinter den Ohren der Einwohner, auf Kleidern und Hemden oder auch Sofas. Die schönen Blumen sind allgegenwärtig, wachsen im Vorgarten und repräsentieren die Blumen der Nation.

Hibiscus Frangipani

  • „Tero“ (Wurzel) wächst nur auf Fidschi und benachbarten pazifischen Inseln und wird inzwischen nach Australien, Neuseeland und die USA exportiert. Große Elefantenohr-Blätter, hohe robuste Stengel (wie Rhabarber) und eine Knolle. Diese wird geschält und gekocht. Ähnlich wie Kartoffeln wird „Tero“ als Beilage gegessen. Die Blätter können ebenfalls gekocht werden und werden oft mit einer Limetten-Soße zubereitet. Roh sollte man sie nicht essen, da sie, laut Aussage der Markt-Dame, ein Kratzen und Jucken im Hals verursachen…

Tero

Good to Know about Fidschi 

Bei der Einreise sind die Fidschianer erstaunlich streng, was die Biokontrolle angeht und es werden hohe Strafen verhängt, sollte man die Bestimmungen nicht einhalten. Auch Tütensuppen oder Instant-Noodles müssen beim Einreiseformular angegeben oder zuvor entsorgt werden. Das haben wir dann auch gemacht, da wir noch ein paar Nudeln im Rucksack hatten 😉 Das war uns die hohe Geldstrafe dann doch nicht wert…

Vorsicht auch, wenn ihr wie wir auf einer Weltreise unterwegs seid und nur mit „One-Way-Tickets“ reist! Das wird auf Fidschi definitiv zum Problem! Die Airlines checken zu 99 %, ob ein Weiterreiseticket in ein Land vorliegt, in dem der Reisende berechtigt ist sich dauerhaft aufzuhalten. In unserem Fall (mit einem deutschen Pass) ist das nun mal Deutschland. Wir sind zuvor davon ausgegangen, dass wir nur zwingend ein Weiter-bzw. Ausreiseticket aus Mexiko (in diesem Fall zählt Mexiko zu den USA) benötigen. Also haben wir unsere Weiterreise von Mexiko nach Costa Rica gebucht. Aber auch Costa Rica verlangt einen Nachweis über die Ausreise. Somit ist es unterm Strich wie folgt: Zu der Zeit, wo ihr für euren Flug am Flughafen einchecken wollt, müsst ihr über ein Ticket nach Deutschland verfügen, sonst dürft ihr erst gar nicht den Flieger betreten. Die transportierende Airline ist nämlich dafür verantwortlich, dass man aus den folgenden Ländern wieder ausreist. Die Bestimmungen besagen, dass sie uns nur mit einem entsprechenden Nachweis befördern dürfen. Sollte man beim Immigrationsprozess in einem der Folgeländer abgewiesen werden, so muss die Airline die vollen Kosten eines Rückflugtickets nach Deutschland übernehmen. Das möchte natürlich keiner und daher sind die Airlines in diesem Punkt sehr strikt. Es gibt die Möglichkeit es „darauf ankommen zu lassen“, was allerdings bedeuten kann, dass man vor Ort – also am Flughafen – einen Flug nach Deutschland buchen MUSS, sonst darf nicht geboarded werden. Und das kann teuer werden! Außerdem hat man nicht immer und überall w-lan, um das zu machen. Wir haben daraufhin also überlegt, wie wir nun weiter vorgehen. Da wir in jedem weiteren Land in Südamerika das gleiche Problem haben werden, haben wir nach einem günstigen Ticket aus Brasilien nach Frankfurt gesucht und sind fündig geworden. Wir fliegen nun Ende September nonstop von Fortaleza nach Frankfurt für 370 €! Vergleichsweise hätte uns ein Ticket von Costa Rica nach Frankfurt 1.300 € gekostet, und wir hätten uns in einer Stresssituation am Flughafen schnell entscheiden müssen. Dann lieber so.

Bula!“ bedeutet „Hallo“ und wird einem direkt entgegengerufen, sobald man fidschianischen Boden betritt. Bis zur Abreise begleitet uns dieses Wort unzählige Male am Tag. Überall auf der Straße grüßen und winken uns fremde Menschen und Kinder rufen uns mit einem breiten Grinsen im Gesicht freudig „Bulaaaa“ zu. Einfach schön 🙂

Flughafen-Transfer: Normalerweise bekommt man vom gebuchten Resort vorab eine E-Mail mit Vorschlägen, wie man vom Flughafen in das jeweilige Resort kommt. Tatsächlich gibt es mehrere Möglichkeiten, die unterschiedlich teuer sind. Man kann sich z.B. ab 2 Personen ein privates Fahrzeug buchen, oder einen Sitz in einem Minivan. Es gibt auch Busse, allerdings können wir das nicht wirklich empfehlen. Diese „local busses“ halten nicht an den Resorts, kommen manchmal gar nicht und in der Dunkelheit geht (laut Aussage unseres Fahrers) auch gerne Mal ein Gepäckstück, das unter dem Bus gelagert wird verloren. Oder besser, es wird „aus Versehen“ aufgrund der Dunkelheit vertauscht. Denn in diesem gläubigen Land ist Diebstahl kein Kavaliersdelikt. Da tauscht man doch besser 😉

Essenspauschale obligatorischer Fixpreis von bis zu 90 FJD (38 €) pro Tag / pro Person in fast allen Hotelanlagen. Achtung beim Buchen von Ressorts! Steht bei Booking.com z.B. unter „Wichtige Informationen“.

„Kava“ (Waka). Kava ist ein fidschianisches Pfeffer-Pflanzen-Getränk, das während traditionellen Zeremonien oder zum Genuss verzehrt wird. Es wird aus der Wurzel einer Pflanze gewonnen. In der Realität wird er jedoch nicht nur zu Zeremonien genossen, sondern er wird vielmehr auch getrunken, um sich zu entspannen. Der Trink soll Mund und Lippen taub machen. Die Wirkung wird häufig unterschätzt und der Moment verpasst, in dem man aufhören sollte. Bezüglich der Menge sollte man sehr vorsichtig sein. Das Getränk macht auch einfach sehr langsam und böse Zungen behaupten, dass der Begriff „Fiji-Time“ viel mit dem Genuss des Kava zu tun haben soll… hört sich auch ein bisschen nach „Droge“ an, oder?! Wir haben schon nach einem Schluck gemerkt, dass Zunge und Mund taub werden. Ähnlich wie nach einer Spritze beim Zahnarzt. Und das Gefühl fanden wir noch nie so prickelnd… Zusammenfassend kann man also festhalten: Kava ist kaltes Schlammwasser mit Zungen betäubender Wirkung!

Unbedingt ein Zimmer mit Klimaanlage buchen! Ein Ventilator reicht bei der Hitze und Luftfeuchtigkeit bei Weitem nicht aus.

Alle Frauen und oft auch Männer tragen entweder eine Frangipani- oder eine Hibiskus-Blüte hinter dem Ohr. Unser Fahrer klärt uns direkt bei unserer Ankunft über die Bedeutung auf. Wird die Blume auf der linken Seite getragen, so bedeutet das „Single – noch zu haben“, auf der rechten Seite wiederum bedeutet es „vergeben – in einer Partnerschaft“. Offensichtlich sind sich so einige Fidschianer selbst nicht über die Bedeutung bewusst, denn als wir unsere Kellnerin darauf ansprechen, sagt sie uns, dass sie das gar nicht weiß und errötet ein wenig. Am nächsten Tag hat sie Blume auf der anderen Seite und lächelt uns an 😉 Zu unserer Verwunderung ist es auf Hawaii genau andersrum. Das sollte man wissen, denn sonst kann es zu Verwirrungen oder Annäherungsversuchen kommen 😉

Im Gegensatz zu unseren vorherigen Reiseländern gibt es auf Fidschi keine giftigen oder gefährlichen Tiere. Da die Fidschi-Inseln nie mit dem Festland verbunden waren, ist die Tierwelt dementsprechend wenig artenreich. Die meisten Arten kommen aus der Gruppe der Vögel und der Reptilien. An Land gibt es keine giftigen Schlangen oder Spinnen, was die Inseln schon mal sehr sympathisch macht 😉 Dafür gibt sehr viele riesige Frösche und enorm große Fledermäuse. Im Wasser sieht die Sache schon etwas anders aus. Dort gibt es bis zu 2 m lange, giftige Seeschlangen, deren Biss tödlich ist, die zwischen Korallen leben und auch nachts gerne mal an den Strand kriechen. Es gibt 250 giftige Fischarten, die z.B. auch unvorsichtigen Tauchern im Lagunenwasser gefährlich werden können. Der Stich des Stachelrochen ist schmerzhaft, aber nicht tödlich. Wohingegen das Gift des stacheligen Steinfisches (Skorpionfisch) zum Tod führen kann. Auch gibt es Kegelschnecken, die winzige Giftpfeile abschießen, wenn ihnen jemand zu nahe kommt. Auch Seeigel können bei Berührung sehr schmerzhaft sein. Wir sind allerdings keinem dieser furchterregenden Tiere begegnet 😉

Wie wir von unserem Taxifahrer Dodo erfahren, wird das Land von Indern geführt und regiert. 80 % der Geschäfte gehören den Indern und die Fidschianer machen sich nichts daraus. Sie relaxen lieber, schauen Rugby und trinken Kava 😉

Fiji Time: was das bedeutet, versteht man erst, wenn man es erlebt. Eigentlich heißt es, dass alles sehr langsam von Statten geht und es eben dann erledigt wird, wenn es erledigt wird. Nichts wird so wirklich pünktlich erledigt, sondern dann, wenn es eben zum heißen Wetter und der wunderschönen Umgebung passt. Es ist völlig irrelevant, welche Uhrzeit es ist, und ob man irgendwo zu früh oder zu spät erscheint macht auch keinen Unterschied. Bloß kein Stress! Es ist immer Zeit für einen netten Austausch, für die Belange anderer und generell macht man sich keine Sorgen darüber, was man am Tag geschafft kriegt. „Fiji Time“ bedeutet also: „Mach Dir keine Sorgen um die Zeit; es wird schon irgendwann erledigt. Und wenn nicht, dann ist das auch kein großes Problem!“.

 Die wichtigsten Woerter

bula – Hallo, Gesundheit (wenn man niest), Leben

vinaka – Danke. Kann auch mit „Bula“ als „herzliches Hallo“ genutzt werden

sega na leqa – Sprichwort: „Don’t worry, be happy“, no worries, no problem

io – ja

kerekere – bitte

bilibili – ein Bambus-Gefährt

Achtung! : Auf Fidschi wird dem „d“, „g“ und „q“ immer ein „n“ angefügt. Somit wird der Flughafen in Nadi „Nandi“ ausgesprochen und aus „Sega na leqa“ wird „Senganalenga“.

 

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