Tag Vorurteile

Die Welt über Deutsche

#Die Welt über Deutschland

Was denken die 
Menschen weltweit 
 ueber uns Deutsche? 

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht in allen bereisten Ländern zu erfahren, was die Welt über uns Deutsche wirklich denkt.

Hierzu haben wir Einheimische der jeweiligen Länder gefragt, was ihnen zuerst in den Sinn kommt, wenn sie an Deutschland und uns Deutsche denken.

Die Antworten reichen von überraschend, über schockierend und unerwartet bis hin zu bestätigend und schmeichelnd

Aber seht selbst; hier findet ihr die Antworten und Zitate nach unseren Reiseländern sortiert:

 

NAMIBIA 

Eine wunderschöne Klassifizierung eines älteren Herren für unsere Nation:

„Ach ja, Deutschland. Das Land in dem auch dann alle arbeiten, wenn der Chef nicht hinsieht.“
 
AUSTRALIEN
 
 An der australischen Westküste ist das Bild über uns von folgender Meinung geprägt:
   
„Trinken nicht alle Deutschen Bier und tragen Lederhosen?“
   
„Deutschland, das ist dort, wo der Sperrmüll poliert wird, bevor er auf die Straße kommt, dass ja keiner denkt, man wäre dreckig.“
  
„Keiner möchte zugeben, dass er bei Discountern wie z.B. Aldi oder Lidl einkauft. Es wirft ein schlechtes Bild auf das eigene Image… Zumindest war das früher so. Deutsche kaufen eher, wenn es teuer ist, weil das allgemeine Denken besagt: Wenn es nix kostet, dann kann es auch nix sein!erinnert sich ein deutscher Auswanderer, der seit über 40 Jahren in Australien seine neue Heimat gefunden hat.
  
Außerdem schwanken die Meinungen über die deutschen Autobahnen und deren „Freier Fahrt“ von Bewunderung, über Respekt, Ehrfurcht und Neid, da das Speed-Limit in Australien bei 110 km/h liegt.
  
Einen Australier aus Melbourne lässt „Deutschland“ an folgende Dinge denken: „Sanifair“ – öffentliche Toiletten-Anlagen mit allem Schnick-Schnack, Bier, Brezeln, gute Züge und Modernität.
  
In Cusco/Peru treffen wir auf einen weiteren Australier. Er arbeitete in London als Chef von Deutschen, Italienern, Engländern und Franzosen:
  
„Die Deutschen waren die Besten und Produktivsten. Aber sie sagen einem eben auch, wo es lang geht und was ihnen nicht passt. Sie stellen viel in Frage und möchten immer optimieren. Ich habe die Arbeitseinstellung der hart arbeitenden Deutschen, ihre Pünktlichkeit, die Qualität und Ehrlichkeit immer sehr geschätzt und halte euch für sehr „straight„.
Uns soll es recht sein :-)

 

NEUSEELAND 
Im Gespräch mit Einheimischen hören wir auf Nachfrage folgende Aussagen:
„Deutsche sind die, die bei einem Unfall (Spiegel abfahren etc. …) ganz anständig warten und nicht einfach wegfahren.“
 
„Deutschland steht bei uns für Hitler und Bierfeste.“
 
In einem Pool auf Fiji lernen wir zwei Neuseeländer kennen und tauschen uns angeregt aus:
 
„Wenn wir Deutschland hören, kommt uns sofort Perfektion, Exzellenz und Qualität in den Sinn. Aus unserer Sicht wird das alles erreicht, weil Deutsche regelrechte „Workaholics“ sind. Außerdem waren wir schon immer von deutschen Autos fasziniert und deutsche Ingenieure genießen in Neuseeland ein hohes Ansehen.“
 „Wenn wir uns mit unseren Landleuten unterhalten, dann ist der weitläufigste Wiedererkennungswert vermutlich München, Bierfeste und Hitler.“
FIDSCHI 
Mit unserem indischen Taxifahrer, der uns auf Fiji zum Natadola Beach fährt, kommen wir schnell ins Gespräch:
 

„Also wenn ich an Deutschland denke, kommt mir zuerst Adolf Hitler in den Sinn. Danach denke ich natürlich an Fußball und schließlich habe ich gehört, dass Deutschland ein wunderschönes Land sein soll!“

 
Von Dodo, unserem Taxifahrer, der uns vom Flughafen an unser Resort fährt, möchten wir natürlich auch wissen, was er alles über Deutschland weiß:
 
„Als aller Erstes muss ich neidlos zugeben, dass Deutschland einfach ein sehr gutes Team hat, wenn es um Fußball geht. Was mir als Taxifahrer natürlich direkt in den Sinn kommt ist, dass in Deutschland auf der rechten Seite gefahren wird und vor allem, dass ihr eine „Autobahn“ habt, auf der man so schnell fahren kann wie man will!“
Naja, nicht ganz… aber wir lassen ihn in dem Glauben 😉
USA 
Bei einer privaten Autovermietung auf Hawaii erleben wir folgendes Vorgehen:
Die kleine Autovermietung verlässt sich auf die Kontakte der deutschen Gemeinschaft auf Kauai, und fährt damit bisher sehr gut.
 
„Ich vermiete fast ausschließlich an Deutsche. Und das aus Überzeugung, denn sie fahren vorsichtig und routiniert. Aber vor allem geben sie das Auto sauberer ab, als es ursprünglich vorher war. Nur, dass man ihnen nichts nachsagen kann… 😉 „
  
Ein Amerikanischer Urlauber aus San Diego kommt beim Volleyballspiel auf Kauai mit uns ins Gespräch:
  
„Deutsche sind funktionell und sagen einem immer, wenn man falsch liegt. Was richtig und falsch ist, bestimmen sie natürlich auch 😉 „
  
An der Bucht von Laguna Beach in Kalifornien treffen wir auf den in Afghanistan geborenen Schauspieler Fahim Fazli, den wir z.B. aus der Serie „24“ kennen. Meist spielt er aufgrund seiner Optik den Bösen oder einen Terroristen 😉 Er spricht uns an und kommt ins Schwärmen über Deutschland:
 
„Ich brauche wohl nicht zu erklären, dass wir uns aufgrund der historischen Geschehnissen und Unterstützung zu Deutschland hingezogen fühlen. Ich mag Deutsche sehr, weil sie eine sehr starke und eigene Mentalität haben, sehr „straight“ sind und sie meinen, was sie sagen! Außerdem halte ich euch für sehr schlau.“
 

Unsere ungarischen Auswandererfreunde klären uns darüber auf, was die USA über uns Deutsche denkt:

„Die Amerikaner mögen Deutsche deshalb sehr, weil Ihnen viele gute Tugenden wichtig sind, wie z.B. Pünktlichkeit und Verlässlichkeit. Außerdem wird die deutsche Gründlichkeit und Effizienz sehr geschätzt. Die Amerikaner halten euch Deutsche außerdem alle für „Workaholics“.“
 
Kaum zu glauben, aber auch mit solchen Fragen werden wir in den USA konfrontiert:
„Wo regiert denn die Hitler Familie heute?“ / „Wie alt ist denn Hitler heute?“
 
Ähm, bitte was?!?
MEXIKO
Während den gut 3 Wochen in Mexiko kommen wir sehr oft mit Einheimischen ins Gespräch und stellen auch ihnen unsere Frage. Folgende Antworten bekommen wir immer wieder:
„Deutschland? – 2. Weltkrieg!“
„Wenn ich an Deutschland denke, fällt mir sofort das Oktoberfest und viel Bier im Allgemeinen ein! Das muss einfach herrlich sein. Eine riesen Party!“
„Ist doch klar: Fussball!“
„Deutschland stelle ich mir als sehr grünes Land vor. Wahrscheinlich kommt es daher, dass die Deutschen sich sehr um unsere Umwelt, unseren Planeten und ihr eigenes Land kümmern.“
„Für mich steht Deutschland für Technologie, Fortschritt und ein großes Erbe an Kultur.
 
In Tulum treffen wir auf einen Belgier, mit dem wir uns auf ein Bier verabreden. An diesem Abend erfahren wir so einige interessante Dinge… hier die, die uns im Gedächtnis geblieben sind:
„Eine Situation kommt mir direkt in den Sinn, wenn ich an Deutschland denke: Ich stand mit einem Freund im Auto an deiner großen Kreuzung. Die Ampel zeigte rotes Licht an. Es war kein Auto weit und breit zu sehen. Trotzdem haben wir eine gefühlte Ewigkeit gewartet. Alle halten sich daran, dass das Licht rot ist, auch wenn keine Gefahr droht. Keiner würde es wagen über rot zu fahren. Das finde ich wirklich beeindruckend! Das würde in Belgien nie passieren!“
„Ehrlich gesagt versuchen wir die Deutschen zu kopieren, weil wir selbst so unorganisiert sind.“
„Bei einem Fussballspiel waren die zwei gegnerischen Fanblocks nur durch einen Zaun und 2 (!!) Ordner getrennt. Keiner hat versucht aufeinander loszugehen, obwohl offensichtlich keine großen Widerstände zu überwinden gewesen wären. In Belgien und England wäre das undenkbar! Bei den Deutschen hält man sich eben größtenteils an Regeln und ist sich über die Konsequenzen und deren Tragweite bewusst. Das findet man in anderen Ländern kaum.“
COSTA RICA
In Costa Rica ist eine Art „Faszination“ gegenüber dem Thema „Hitler“ zu spüren. Warum dies fast immer die erste Antwort ist, erklärt uns unser Tourguide im Manuel Antonio Nationalpark an der Pazifikküste im Süden Costa Ricas:
 
„Vermutlich werden euch fast alle südamerikanischen Länder diese Antwort geben. Wisst ihr, viele Menschen sind von ihm fasziniert. Ich selbst halte ihn für einen sehr schlauen Mann. Und ich erkläre euch auch warum: So wie alle schlauen Menschen ist er bei dem Test seine eigenen Theorien zu beweisen gestorben. Das macht aus meiner Sicht große Persönlichkeiten aus. Natürlich ist uns bewusst, dass viel Schlimmes passiert ist, dennoch übt diese Geschichte eine gewisse Faszination auf uns aus.“
Zum Glück bekommen wir während unserer Zeit in Costa Rica auch noch andere Antworten, die sich allerdings sehr gut zusammenfassen lassen:
 
„Bier!“
„Fußball!“
Na bitte, was wollen wir mehr?! 😉
KOLUMBIEN 
In Kolumbien habe ich persönlich mein krassestes Erlebnis. In einem öffentlichen Krankenhaus stehe ich als einzige Ausländerin mit ca. 10 Kolumbianern im Fahrstuhl. Auf die Frage, wo ich herkomme, antworte ich ordnungsgemäß mit „Aus Deutschland“, ohne ahnen zu können, was daraufhin passiert:
Der Mann, der mir diese Frage gestellt hat, bringt sich sofort in Position und macht den Hitlergruß. Alle anderen lachen belustigt.
Ich bin schockiert und vermutlich steht mir die Empörung ins Gesicht geschrieben  😳  Ich versuche mit gestückeltem Spanisch klar zu machen, dass das überhaupt nicht lustig ist und man in Deutschland hierfür sogar Strafen bekommt! Völlig geschockt und kopfschüttelnd steige ich aus dem Fahrstuhl und kann es gar nicht glauben.
Tatsächlich ist auch in Kolumbien – wie bereits in Costa Rica angekündigt – die Faszination gegenüber diesem Thema sehr groß.
In Taganga treffen wir beim Abendessen auf einen Russen, der ebenfalls durch Kolumbien reist und seit 3 Jahren in Kassel arbeitet und lebt. Wir kommen in ein interessantes Gespräch und ich stelle meine gewohnte Frage: Woran denkt er zuerst, wenn er an Deutschland denkt?!
Nach kurzer Überlegung antwortet er:
 
„Auf diese Fragen würde ich gerne aus zwei Perspektiven antworten. Zunächst, was ich früher über Deutschland dachte, als ich noch in Russland lebte und dann welche Erfahrung ich in den letzten 3 Jahren in Deutschland gemacht habe. Diese Zeit wirft nun ein anderes Licht auf meinen vorherigen Eindruck.
 
Bevor ich von Russland nach Deutschland gezogen bin, dachte ich immer, es ist ein sicheres Land, mit einem sehr kontrollierten und wenig aggressiven Volk. In Russland hat man den Eindruck, dass man in Deutschland eine hohe Lebensqualität und sehr guten Qualitätsstandard hat. Ein Land, das von Stabilität, Pragmatismus und Pünktlichkeit geprägt ist.
Blicke ich jetzt auf meine 3 Jahre in diesem Land zurück, so empfinde ich es zwar immer noch als pragmatisch, jedoch leider nicht mehr im positiven Sinne. Dank der Deutschen Bahn weiß ich nun, dass Deutschland zu Unrecht als pünktlich und zuverlässig gilt ;-). Auch die viel gepriesene deutsche Qualitätsarbeit ist nicht mehr das, was sie mal war, denn sie leidet nach meinem Empfinden darunter, dass diese Arbeiten nun vorwiegend von ausländischen Gastarbeitern übernommen werden.
Aber was mich doch sehr nachdenklich stimmt, ist die Tatsache, dass Deutschland immer den Drang hat es allen recht machen zu wollen und dabei das eigene Volk vernachlässigt wird. Das ist für mich sehr ungewöhnlich, ungesund und wird nach Außen hin falsch wahrgenommen. Daher muss ich inzwischen sagen, dass ich Deutsche in jeglicher Hinsicht als ZU höflich empfinde.
Es ist wirklich erstaunlich und ich wundere mich häufig darüber, dass ihr immer die Fehler bei euch und eurem Volk sucht und niemals jemand anderes Schuld hat.
Am eigenen Leibe habe ich erfahren, dass man als Ausländer teilweise mehr Rechte und Ansprüche hat, als der Deutsche selbst. Ich möchte mich nicht darüber beschweren, nicht falsch verstehen. Die Unterstützung, die ich bei meiner Ankunft in Deutschland erfahren habe, ist beispiellos und zunächst fand ich das natürlich sehr positiv. Mit etwas Abstand betrachtet finde ich es jedoch nicht mehr richtig. Es ist einfach alles zuviel des Guten.
Nur als Beispiel: in Konferenzen und Firmen wird plötzlich englisch gesprochen, ohne Rücksicht darauf, dass dies ja gar nicht die Muttersprache einiger Mitarbeiter ist.
 

Deutschland möchte immer Harmonie und ihr wollt „die Guten“ sein. Ihr nehmt Rücksicht auf die ganze Welt und vergesst dabei das eigene Volk und dessen Rechte. Ich frage mich, wie lange sich Deutschland wohl noch schuldig für das fühlen wird, was vor mehreren Jahrzehnten passiert ist?!“

Alles in allem ein sehr erfrischendes, aufrichtiges und ernüchterndes Gespräch, dass vermutlich vielen Deutschen Bürgern aus der Seele spricht. Auf jeden Fall hat es uns mal wieder zum Nachdenken angeregt.
PERU 
In Cusco treffen wir auf einen Peruaner, der eine Zeit lang in Luxemburg gelebt hat, und sich aktuell mit dem Verkauf von selbstgemachtem Schmuck in der Anden-Stadt über Wasser hält. Mit ihm kommen wir schnell in ein sehr offenes und angeregtes Gespräch:
 
„Sowohl in Peru, als auch in Luxemburg werdet ihr Deutsche als sehr ehrliche Leute angesehen. Wir schätzen sehr den respektvollen Umgang mit anderen und die Toleranz gegenüber anderen Kulturen.
Natürlich gibt es auch einige, die euch sehr stark mit dem 2. Weltkrieg in Verbindung bringen, allerdings stehen tatsächlich andere Dinge im Vordergrund.
Generell mögen die Peruaner Deutsche sehr gerne. Dafür allerdings keine Franzosen, da sie uns zu arrogant erscheinen und schon gar keine Amerikaner! ;-)“
 
Uns soll es recht sein… 😉
BRASILIEN
 Eine Reaktion begegnet uns immer wieder und macht uns klar, wie unvergesslich dieses Ereignis für das gesamte Land offensichtlich ist. Sobald wir uns als Deutsche outen entfährt den Brasilianern in 90 % der Fälle folgendes:

„7:1!!!“

– zumeist begleitet von einem Kopfschütteln und einer leidenden Mimik.
Die WM im Jahr 2014 scheint tiefe Spuren hinterlassen zu haben, die ein richtiges Trauma für das Volk darstellt.
 
Im tiefsten Inneren freuen wir uns darüber, aber nicht, weil wir die mit den 7 Toren waren (Juhuuu), sondern, weil endlich mal wieder ein anderes Thema an erster Stelle steht und der Fokus somit von einem ungeliebten Thema abrückt. In diesem Fall ist also die 1. Assoziation der Fußball, bzw. die „Blamage“ für das Gastgeberland.
 
„Deutsche sind hierzulande bekannt für Effizienz, Perfektion und  Hitler.“
  
Auf einer langen Nachtfahrt von den Iguazu-Wasserfällen nach Curitiba lernen wir im Bus ein Mädchen kennen, das sich unbedingt mit uns unterhalten möchte.
 
„Ich halte Deutsche dank der guten Schul- und Ausbildung für sehr schlaue und intelligente Menschen. Ich bewundere es, dass ihr in der Schule kostenlos Sprachen lernen dürft, da dies in Brasilien nicht selbstverständlich und teuer ist. Ich glaube außerdem, dass Deutsche immer pünktlich, sehr korrekt und offen sind, da sie viel reisen. Ich stelle mir vor, dass der Lebensstandard sehr hoch ist. Trotzdem kommen wir über eine Sache nicht hinweg: Das 7:1 im eigenen Land bei der WM! ;-)“
 
Ergebnis: 
Die haeufigsten Antworten
… Top 5 …

Nachdem wir die Ergebnisse aller Befragten ausgewertet haben, kommen wir zu folgender Reihenfolge der meist gegebenen Antworten:

1 – Hitler

2 – Bier / Oktoberfest

3 – Fußball

4 – Arbeitseffizienz / Qualität

5 – Deutsche Autos

 

 Auch hier wird mal wieder deutlich, wie sehr uns unsere Vergangenheit und Geschichte immer noch verfolgt, beeinflusst, charakterisiert und immer wieder einholt. Es ist erschreckend und traurig zugleich, dass bei schätzungsweise 80 % der befragten Personen die spontane und erste Antwort „Hitler“ ist.
 
Nicht allen ist bewusst, dass er kein Deutscher war, was natürlich in der Tragik der Geschichte auch zweitrangig ist, da es nun mal in Deutschland passiert ist. Das ist es, was weltweit in den Lehrbüchern über Deutschland steht. Nicht viel mehr wird über uns und unser Land in den Schulen weltweit vermittelt. Eigentlich eine Schande, hat unser Land doch so viel mehr zu bieten…
 
Aber sind wir mal ehrlich; Wem von uns fällt denn spontan mehr zu z.B. Kolumbien ein als „Drogenkartelle“, „Pablo Escobar“, „Kriminalität“, „Gewalt“ und „Korruption“?! Wenn wir in der Schule überhaupt etwas über diese Länder lernen, dann wahrscheinlich auch nur die Dinge, die für ein Land prägend waren und nicht unbedingt die Entwicklung danach, die vielfältige Natur, die hübschen Frauen, den tollen Kaffee und die heißen Rhythmen. Daher ist es unseren Mitbürgern gar nicht zu verübeln, dass sie nicht viel mehr über uns und unser Land wissen, als wir es von ihrem auch tun.
Trotzdem sind wir es einfach leid, dass unser schönes und erfolgreiches Land immer noch auf die Spuren der Vergangenheit konzentriert bzw. degradiert wird.
So schlimm alles gewesen sein mag, wir fühlen uns nicht schuldig dafür, denn wir waren zu dieser Zeit noch nicht mal geboren!
Und Deutschland – vor allem unsere Politik – sollte auch langsam mal aufwachen und sehen, dass das ewige „schuldig fühlen“ zu nichts führt. Aus Schuldgefühlen heraus zu handeln und Entscheidungen darauf zu basieren hat noch nie zum Erfolg geführt – egal ob privat, beruflich oder politisch!
Alles in Allem ist es jedoch so, dass wir außer der ständigen Konfrontation mit Hitler und über unsere aktuelle Politik nichts Negatives über uns Deutsche gehört haben. Ganz im Gegenteil; wir scheinen fast überall willkommene Gäste zu sein, denen ein guter Ruf mit brauchbaren und erstrebenswerten Qualitäten vorauseilt. Wir genießen weltweit eine hohe Anerkennung für unsere Tugenden und unser Moralverständnis.
 
Und eines steht doch auch fest: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird! Die Medien verbreiten häufig viele Dinge, die fernab jeglicher Realität und völlig überzogen sind, sogar schon fast an Panik-Mache grenzen. Warum? – Gute Frage!
 
Also, wagt euch hinaus in die Welt, seid stolz auf eure Herkunft und lasst euch auf keinen Fall durch Vorurteile auf- oder von etwas abhalten! :-)
   
Eure Weltenbummler,
Angelika & Tobias

Er.Lebe.

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