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#REISEN. Er.Lebe Mexiko in 3 Wochen

Er.Lebe
unsere Reise durch 
MEXIKO 

CANCUN – ISLA MUJERES – ISLA HOLBOX – VALLADOLID – CHICHEN ITZA – PLAYA DEL CARMEN – TULUM – BACALAR – CHETUMAL

Gute 3 Wochen haben wir uns Zeit genommen, um die Halbinsel Yucatán mit all ihren Highlights zu erkunden. Falls wir noch Zeit und Lust haben sollten, werden wir kurz vor unserem Abflug noch einen kurzen Abstecher nach Belize machen. Das haben wir uns zumindest vorgenommen.

Yucatán liegt auf einer Halbinsel im Südosten von Mexiko und ist für viele der Inbegriff für Palmengesäumte Traumstrände entlang der Riviera Maya, das zweitlängste Korallenriff der Welt (neben dem Great Barrier Reef in unserem geliebten Australien), historische Maya-Ruinen und archäologische Ausgrabungsstätten, sowie Sunsets in Hängematten.

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Der Ort 
Cancun 

Von Los Angeles geht es weiter nach Mexico, wo wir nach einer durchgemachten Nacht am frühen Morgen in Cancun landen. Die Einreiseformulare, die im Flieger ausgeteilt wurden, sind leider nur auf Spanisch, so dass man uns sagt, dass wir vor der Immigration nach einer englischen Version fragen sollen. Gesagt, getan. Nur leider möchte keiner mit uns und den anderen Ankömmlingen sprechen, um uns weiter zu helfen… Das geht ja gut los 😉 Mit vereinten Kräften und mehr schlechtem als rechtem Verständnis für die Sätze auf dem Formular, füllen wir dieses nach bestem Wissen und Gewissen aus. Es scheint alles in Ordnung zu sein, denn man lässt uns ohne Nachfragen einreisen.

Airport Shuttle CancunVor dem Terminal angekommen suchen wir nach dem im Internet beschriebenen Bus ins Zentrum. Allerdings fährt dieser leider erst ab 9:00 Uhr, was uns definitiv zu lange ist, um darauf zu warten. Ihr erinnert euch: Nacht durchgemacht etc… Es ist erst 6 Uhr und drei Stunden aus zu harren macht einfach keinen Sinn. Also an alle, die auf den Bustransfer vom Airport ins Zentrum hoffen: Die Busse fahren erst ab 9:00 Uhr!

Wir finden ein Airport-Shuttle, das uns und 4 andere Personen für 240 MXN (ca. 12 €) pro Person ins Zentrum und uns nach Puerto Juarez fährt. Dort haben wir über „Airbnb“ eine Unterkunft für 4 Nächte gebucht.

Darüber sind wir auch ganz froh, als wir an den riesigen und touristischen Hotelanlagen von Cancun vorbei fahren. Das wäre wirklich etwas zu viel des Guten. Mal gespannt, was uns stattdessen erwartet…

Naja…, nicht ganz das, was wir aufgrund der Bilder bei „Airbnb“ erwartet haben, aber für 4 Nächte vollkommen ausreichend und weit ab vom Touristen-Trubel. Wir haben einen schönen Balkon mit Meerblick, auf dem ich mal wieder meine Ukulele rausholen und in entspannter Atmosphäre üben kann.

Wir erkunden am nächsten Tag die Gegend und merken schnell, dass der billigste Weg, um voran zu kommen, die sogenannten „Collectivos“ sind. Diese Minivans werden einfach vom Straßenrand aus an einer beliebigen Stelle heran gewunken, man bezahlt zwischen 6-8 Pesos (ca. 0,40 €) beim Fahrer und gibt ihm ein Zeichen, sobald man wieder aussteigen möchte. Ziemlich einfach und vor allem kostengünstig.

Als wir durch Cancun laufen und später mit dem Bus fahren, fällt uns auf, dass es unglaublich viele Baumärkte und Reifenläden gibt. Das haben wir zuvor noch nirgendwo anders so ausgeprägt gesehen…

Aufgrund einiger Empfehlungen machen wir uns am 2. Tag auf den Weg zur „Isla Mujeres“. Den Bericht über unseren Tagestrip lest ihr hier!

Zurück auf dem Festland in unserer Unterkunft nehmen wir erneut gerne den Tipp unserer Gastgeber und einer netten Kollegin an, ein paar Tage auf der „Isla Holbox“ auszuspannen. So machen wir uns also auf den Weg, um die nächsten Tage auf einer kleinen idyllischen Insel zu verbringen… Alle Einzelheiten dazu lest ihr hier!

 

Die Kolonialstadt 
Valladolid 

Um einen Tagesausflug nach Chichen Itzá zu machen, buchen wir uns über Booking.com ein Zimmer im nahe gelegenen Valladolid. Ein unglaublich charmantes kleines Hotel („El Zaguan Colonial“) mit tollem Flair und mediterraner Atmosphäre zu kleinem Preis. Obwohl es erst 8 Uhr ist und der eigentliche Check-In ab 14 Uhr ist, dürfen wir unser Zimmer glücklicherweise schon beziehen. Hier fühlen wir uns direkt wohl, und stellen nach einem „Stadtbummel“ fest, dass es sich hierbei wirklich um eine kleine „Oase“ in diesem Ort handelt.

El Zaguan Colonial Valladolid

 

Viel zu sehen gibt es nämlich nicht. Die Gassen erinnern uns ein wenig an Spanien und einzig der Stadt-Mittelpunkt mit dem Stadtpark und der „Iglesia de San Servacio“ aus der Kolonialzeit sind einen kurzen Spaziergang wert.

Streets of Valladolid

 

Uns wird außerdem noch der Tempel bzw. die Burg-ähnliche Anlage mit integrierter Kirche „Das Kovent San Bernardino de Siena“ ans Herz gelegt. Aus unserer Sicht relativ unspektakulär.

Konvent Valladolid San Bernardino de Siena

Am nächsten Morgen fahren wir um 8:15 Uhr für 26 Pesos pro Person und Weg von der ADO-Busstation nach Chichen Itzá. Nach ca. einer Stunde kommen wir auf dem zu dieser Zeit noch leeren Parkplatz an. Von hier aus kommt man also gut und günstig mit dem Bus zur Mayastätte. Der Bus zurück nach Valladolid fährt jede volle Stunde bis um 17:20 Uhr. Für 52 Pesos (ca. 2,50 €) pro Person kommt man also hin und zurück, was wir als günstig erachten.

Achtung: Die aufgeführten Bus-Preise gelten immer nur, wenn man über die ADO-App bucht. Vor Ort an der Busstation kostet das Ticket mindestens das Doppelte!

 

Eins der neuen 7 Weltwunder
Chichen Itza

Chichen Itza UnescoUnser heutiger Tagestrip führt uns zu einem der neuen 7 Weltwunder und einem Ort, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Entsprechend hoch sind unsere Erwartungen an diesen geschichtsträchtigen Ort.

An der Kasse angekommen wundern wir uns erst mal über den saftigen Eintrittspreis: 232 Pesos pro Person (11,50 €), was für mexikanische Verhältnisse schon nicht zu verachten ist. Die einheimischen Mexikaner zahlen natürlich nur 145 Pesos (7 €)… 😉

Die Schreibweise der Stadt variiert zwischen „Chichén“ und „Xichén“. Das „X“ wird in Mexiko übrigens wie „ch“ ausgesprochen. So wie auch Holbox „Holbosch“ ausgesprochen wird.

Zum Glück sind wir an diesem Tag relativ früh vor Ort, nicht nur, weil es zu dieser Tageszeit noch halbwegs erträgliche Temperaturen hat, sondern auch, weil die vielen Touri-Stände noch nicht aufgebaut sind. Außerdem sind wir anfänglich fast alleine zwischen den Ruinen, bevor 1 Stunde später die Massen-Tourismus-Busse anrollen und die Gegend belagern.

Wir trauen unseren Augen kaum, als wir auf dem Rückweg einen Stand neben dem anderen sehen und alle ungefähr das Gleiche versuchen an den Touristen zu bringen. Die weltweite „Marktmasche“ hat uns auch hier wieder. Rufe wie: „Only one Dollar!!“, „Hello, One Dollar!!“ sind uns ja schon bestens von unseren vorherigen Reisezielen bekannt. Hier haben die Jungs ihren Wortschatz allerdings noch um zwei weitere Standardrufe erweitert und preisen ihre Ware mit den Worten „Almost free!!“ und „For gratis!“ zusätzlich an. Sehr einfallsreich und geschäftstüchtig 😉

Chichen Itza Souvenirs

Wir brauchen insgesamt ca. 3 Stunden, um den begehbaren Teil des 15 qkm großen Geländes zu erkunden. Wir finden es sehr schade, dass die Gebäude nicht mehr zugänglich sind, verstehen aber natürlich auch, dass bei den Touristenmassen und dem Umgang mit einem der „7 neuen Weltwundern“ ansonsten wahrscheinlich nichts mehr davon übrig wäre.

Zweifelsohne sind die Gebäude architektonische Zeitzeugen einer längst vergangenen Zeit und Geschichte.

Diese Stätte wurde ungefähr ab 400 n.Chr. von den Maya bewohnt und um 1000 vom Volk der Itzá eingenommen. Sie gilt als eine der bedeutendsten Ruinenstätten auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán und liegt ungefähr 120 km östlich von Mérida. Das 1550 Hektar große und nur teilweise begehbare Gelände wird in eine Nord- und Südgruppe unterteilt.

Das Highlight bzw. Aushängeschild und Postkartenmotiv ist die Stufen-Pyramide des Kukulacán („El Castillo“, span. für „Burg“/“Schloss“). Leider ist diese 30 Meter hohe Pyramide nicht zu besteigen und man kann nur drum herum laufen. Die insgesamt 365 Stufen reflektieren die Anzahl der Tage eines Jahres. Am Fußende der Treppen thronen eingefasste Schlangenköpfe mit geöffnetem Schlund. Nur zwei Mal im Jahr gibt es ein Phänomen („Tagundnachtgleiche“) zu bestaunen, das Tausende von Touristen anzieht: Am 21. März und 23. September strahlt die Sonne in solch einem Winkel auf sie ein, dass es den Eindruck erweckt, als ob sich die Schlangen langsam vom Tempel herab schlingen. Der eine Teil der Pyramide liegt dabei komplett im Dunkeln. Fast schon ein wenig mystisch…

Chichen Itza Stufenpyramide

Um diesen Mittelpunkt herum befinden sich die Ruinen von Häusern der Oberschicht. So richtig klar ist die Rolle dieser Stadt allerdings auch heute noch nicht und wird es vermutlich auch nie werden. Zu Rätseln geben die unterschiedlichen Gebäudetypen und Architekturstile auf. Auf dem riesigen Gelände finden sich außerdem mehrere Cenoten (wasserführende Dolinen).

Cenote Chichen Itza

Außerdem gibt es einen großen Ballspielplatz zu bestaunen, sowie die Säulenhalle im „Tausend-Säulen-Komplex“. Desweiteren soll es bis zu 70 gemauerte Straßen gegeben haben, die die verschiedenen Gebäudegruppen miteinander verbanden.

Chichen Itza Säulen Ballspielplatz

Man sieht viele Guides, die ihre Gruppen mit Folgendem Phänomen beeindrucken: Sie stehen vor einer Seite der Pyramide und klatschen mehrmals in die Hände. Da der Schall viele hundert Meter weit zurückgeworfen und verstärkt wird, hört es sich letztendlich an wie Pistolenschüsse. Ob dies beim Bau der Pyramide von den Maya beabsichtigt war, ist heute nicht mehr mit Sicherheit zu erörtern. Fest steht, dass ein Echo bei einer ausreichend großen und glatten Reflexionsfläche zwangsläufig entsteht. Lassen wir ihnen also einfach den Triumph und gehen davon aus, dass dies schon damals fachmännisch errechnet wurde 😉

Der Touristenmagnet
Playa del Carmen 


Der Bus von Valladolid nach Playa del Carmen dauert ungefähr 2,5 Stunden. Die Preise variieren stark, weshalb wir euch nochmals die „ADO-App“ ans Herz legen wollen.  Nicht nur, weil ihr dort meist nur die Hälfte bezahlt, sondern auch, weil ihr dort seht, ob überhaupt noch Plätze verfügbar sind. Gerade von solchen Touristen-Hochburgen wie Playa del Carmen empfiehlt es sich am Vortag bereits ein Ticket zu kaufen. Die Busse sind meistens sehr voll und teilweise ausgebucht. Der Preis von Valladolid nach Playa del Carmen liegt normalerweise bei 186 Pesos (9 €), wenn man an der Busstation kauft. Wir haben gerade mal 102 Pesos (4,50 €) über die App bezahlt.

Gerade angekommen sind wir uns bereits sicher in der Hochburg des Pauschaltourismus gelandet zu sein. Unser Glück ist nur, dass wir mit Airbnb eine Unterkunft in einer gesicherten Wohnanlage abseits des Zentrums gebucht haben. Und natürlich, dass der berühmte „Spring Break“ bereits im Februar war und wir glücklicherweise damit verschont bleiben. Dann verwandelt sich der Strandort in ein Pendant des „Ballermanns“ auf Mallorca, nur dass es hier die Amerikaner sind, die in Scharen einfallen.

Die Strände sind schlichtweg ein Traum: Unübertrieben seht ihr dort kilometerlange weiße Sandstrände am türkisfarbenen karibischen Meer.

Playa del Carmen Beach

Die Einkaufsmeile – die Parallelstraße vom Strand – ist ein einziger Spießroutenlauf zwischen Souvenirläden und fliegenden Händlern. Alle 2 Meter wird man auf die unterschiedlichsten Dinge angesprochen. Es gibt mehrere „Malls“, die jegliche Marken führen, die das Shopping-Herz begehrt. Tatsächlich finden sich dort alle Marken allen Preisniveaus, die wir auch aus Europa kennen. Möchte man also Strand, Party und Shopping verbinden, so seid ihr dort am richtigen Ort. Jedoch ist es definitiv nicht günstiger als zu Hause. Ich würde fast sagen, das Gegenteil ist der Fall.

Streets of Playa del Carmen

Ja und Party;… Gelegenheit dazu gibt es reichlich, selbst in der sogenannten „Nebensaison“. Tagsüber seht ihr überall die „Schnapsleichen“ vom Vortag am Strand und den Beachclubs liegen, die ihren Rausch ausschlafen und sich von einer durchzechten Nacht erholen.

Am letzten Tag kreuzt dann noch ein Nasenbär unseren Weg, Tobi findet einen echten „Bayrischen Fleischkäse“ und ich gönne mir ein echtes „italienisches Eis“… Yammie :-)

 

Streets of Playa del Carmen 2

Zur Abwechslung unseres Reise-Alltags mal ganz nett – auf die Dauer: Nein Danke!

Postkartenmotive und Kultur in  
Tulum 

Nach wenigen Tagen zieht es uns schon wieder weiter und wir haben genug von Massentourismus und dem nie müde werdenden Party-Volk.

Wir beschließen also unsere nächste Station, Tulum, anzusteuern und kaufen ein Ticket von Playa del Carmen nach Tulum für 62 MXN pro Person. Vorsicht: Es gibt zwei ADO-Busstationen in Playa del Carmen! Die Fahrt dauert nur eine gute Stunde und geht schnell vorüber.

 Der Ort Tulum

In Tulum kommen wir in der Hauptstraße an und nehmen uns ein Taxi für 50 MXN zu unserem über Booking.com gebuchten Hotel „Mango Tulum„. Es liegt in einer Seitenstraße, hat einen Pool und saubere Zimmer. Früchte, Kaffee und Tee sind for free und in den zwei Restaurants um die Ecke – ein Mexikaner und ein Italiener – bekommt man 10 % Rabatt, wenn man im „Mango Tulum“ nächtigt.

Wir haben uns bei all den Schwärmereien vorab etwas anderes erwartet. Die Hauptstraße ist einfach zu breit, langgezogen und stark befahren, als dass man hier schön gemütlich schlendern könnte. Der Ort teilt sich außerdem in die Stadt (Tulum Pueblo) und den Strand (Tulum Playa / Zona Hoteleria), was es schwierig macht beides zu vereinen. Zumindest ohne Auto oder fahrbaren Untersatz. Die Unterkünfte in der Stadt sind definitiv viel billiger in der Stadt, was nach voll ziehbar ist, sobald man auch diesen Traumstrand mal gesehen hat. In der Stadt hat man natürlich alle anderen Annehmlichkeiten wie Supermarkt, ATM, Kneipen, Post etc. direkt vor der Haustür. Von der Stadt zum Strand sind es ca. 5 km. Der Ort besitzt einfach wenig Attraktivität, aber die Aktivitäten im Umland machen das wieder wett.

Sehr zu empfehlen ist die „Mojito-Tulum Mojito BarBar Batey“ in einer Seitenstraße, zu der es uns mehrmals gezogen hat. Der beste Mojito, den wir je getrunken haben, gepaart mit täglicher Live-Musik in entspannter Atmosphäre! Der Zucker für die Getränke wird dort übrigens frisch aus Zuckerrohr hergestellt! Da der Besitzer Italien
er ist, gibt es den ganzen Tag über leckere Kleinigkeiten zu essen, yammie :-)

 

 Die Mayafestung von Tulum 

Tulum Maya

Wir leihen uns für 120 MXN 2 Räder für 6 Stunden und fahren zu den nahe gelegenen Maya-Ruinen, die hier direkt am Strand liegen und sie deshalb sehr besonders macht. Sie ist nämlich die Einzige, die direkt am Meer liegt.

Es empfiehlt sich sogar, mit dem Rad dorthin zu fahren, da man dann direkt bis vor den Eingang fahren kann, anstelle vom Platz der Bus-Ankunft bis zum eigentlichen Eingang noch mindestens 1 km zu laufen. Alle halbe Stunde pendelt auch ein Shuttle zwischen Parkplatz und Eingang hin und her. Der Eintritt ist mit 65 MXN pro Person vergleichsweise günstig.

Tulum heißt in der Maya-Sprache übrigens „Festung der Morgenröte“, was sehr vielversprechend klingt.

In der Anlage angekommen führt nur ein Weg zu den am Karibischen Meer gelegenen Ruinen, welche in der Kombination mit dem Wasser ein tolles Panorama bieten. Auf dem Gelände wimmelt es nur so von riesigen Echsen, und auch Nasenbären laufen uns mehrmals über den Weg.

Die Anlage an sich ist man relativ schnell abgelaufen, allerdings hindert uns die Hitze und brennende Sonne daran, den Rundgang zügig zu machen 😉 Schatten findet man auf dem Gelände nur sehr wenig, was es sehr anstrengend macht. Daher solltet ihr auch hier idealerweise am frühen Morgen sein, um die gnadenlose Hitze zu vermeiden.

Tulum Maya 2

Das Interessante an den Ruinen ist, dass diese lange nach der klassischen Zeit der Maya-Kultur erbaut wurden. Außerdem gibt es viele Wandmalereien, die zu Spekulationen, Interpretationen und Phantasien anregen.

Mittelpunkt der Anlage ist der Mayatempel „El Castillo„, der mit seiner Rückseite zum karibischen Meer steht. Die Lage des Tempels ist kein Zufall, denn die Erbauung direkt an der Steilküste erlaubte eine frühzeitige Sicht auf eventuelle Eindringlinge. Somit diente es als natürliche Verteidigungsanlage.

Auf einem Hügel nahe dem Meer steht der „Templo del Dios del Viento„, der Tempel des Windes. Auch seine Bauweise ist nicht unbedingt auf die Maya-Architektur zurück zu führen, da der Raum auf einem halbrunden Fundament erbaut ist. Die Runde Bauweise ist für die Maya sehr ungewöhnlich.

Alles in Allem auf jeden Fall ein lohnender und preiswerter Ausflug, der in Erinnerung bleibt und aufgrund seiner Lage einen Kontrast zu den bisher im Inland gesehenen Maya-Tempeln bietet.

 Die „Gran Cenote“ 
Tulum Gran Cenote

Bildquelle: Unsere Bloggerfreunde Jasmin&Jochen von https://dzeidzeisweltreise.wordpress.com

Uns wird von einer Australierin noch eine „Cenote“ empfohlen, die wir allerdings aus Zeitgründen – und Trägheit – nicht besuchen. Nachdem wir viele tolle Bilder von anderen Reisenden gesehen haben, möchten wir euch diese trotzdem auf jeden Fall ans Herz legen.

Die „Gran Cenote“ befindet sich etwa 8 Kilometer im Nordwesten Tulums – zwischen Tulum und Coba – und ist entweder mit dem Fahrrad, einem Taxi oder auch den Collectivos erreichbar. Als „Cenote“ werden dolinenartige, mit Süßwasser gefüllte Kalksteinlöcher bezeichnet. Diese sind meist durch Höhleneinstürze durch vorangegangene Wasserunterspülungen entstanden und bieten Urlaubern schöne Abkühlung in wunderbaren Pools zum Baden und Tauchen. Wir lassen uns von anderen Reisenden erzählen, dass das Wasser glasklar ist und diese „Cenote“ einer der größten Touristenattraktionen ist. Allerdings hat das auch den Nachteil, dass diese schnell überfüllt ist, wenn man nicht früh genug vor Ort ist. Wenn man gegen 9 Uhr dort ist, hat man noch die Chance ohne etliche andere Urlauber diesen Ort zu genießen.

Ihr schwimmt neben Fischen und Schildkröten und unter den beeindruckenden Tropfsteingebilden seht ihr viele Fledermäuse. Alles ist auf den Besuch der Urlauber abgerichtet, so dass man sogar Umkleidekabinen und Schließfächer dort vorfindet.

Da wir wie gesagt nicht selbst dort waren, sind Jasmin und Jochen von „dzei&dzei’sweltreise“ so nett uns ihre Bilder zur Verfügung zu stellen. Zu ihrem Weltreise-Blog geht es hier!

In Tulums Umland befinden sich einige dieser „Cenoten“. In ganz Quintana Roo sind sogar über 1000 dieser Natur-Kunstwerke bekannt.

Wir müssen auf jeden Fall – nicht nur deshalb –  nochmal nach Mexiko kommen, um uns diese Laune der Natur anzusehen :-)

Der Strand von Tulum

Tulum Beach

Nach unserem Besuch in den Ruinen fahren wir mit unseren Rädern zum Strand, um uns ein wenig auszuruhen und etwas Kühles zu trinken. Der erste öffentliche Strand auf der linken Seite bietet eine schöne Bar, direkt am weißen Strand, mit einer tollen Aussicht von den angebrachten Schaukeln.

Spätestens jetzt wird klar, warum die Unterkünfte hier am Strand so teuer sind. Wie überall in Mexiko lädt die Farbe des Meeres auch hier zum Träumen ein. Ein feiner, weißer Strand, soweit das Auge reich. Er fällt flach zum Meer ab und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Entspannen, dem Spiel mit den überschaubaren Wellen, oder einfach nur – dank der vielen Hängematten – zur Erholung. An dieser Stelle ist auch Schnorcheln und Tauchen bei den Touristen sehr beliebt, was am vorgelagerten Riff liegt, welches die Brandung abschwächt und somit ideale Bedingungen bietet.

In der jüngster Vergangenheit wurde der Strand von Tulum übrigens mal zum „schönsten Strand der Welt“ gekürt.

Nach einigen Tagen treibt es uns wieder weiter gen Süden und wir buchen über die ADO-App den Bus von Tulum nach Bacalar für 225 MXN  (2 Personen) für die ca. 3 stündige Fahrt.

Die Lagune von  
Bacalar 

Bacalar

Bacalar ist ein gemütliches, verträumtes und ursprüngliches Örtchen ca. 40 km nördlich der Hauptstadt Chetumal. Das besondere – und der Grund, warum wir diesen Ort überhaupt ansteuern – ist die „Lagune der 7 Farben“ von Bacalar.

Bacalar Lagune

Ansonsten gibt es hier nicht viel zu sehen, außer die kleine und überschaubare „Festung San Felipe„, direkt neben unserem Hostel und dem Stadtpark gelegen.

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Uns wird außerdem noch die „Cenote Azul“ von unserem Hostel empfohlen. Den Weg könnt ihr euch definitiv sparen! In der Hoffnung auf eine ähnlich spektakuläre Cenote wie in Tulum und aufgrund des viel versprechenden Namens machen positiv gelaunt auf den Weg.

Der Weg zur Cenote Azul  

Da uns von unserem Hostel gesagt wurde, dass ein Taxi vom Marktplatz bis zur Cenote maximal 20 MXN kosten darf, schlagen wir das Angebot der dortigen Taxifahrer für 40 MXN aus. Wir sind guter Dinge, dass uns auf dem Weg noch andere begegnen werden, die nicht von vorne herein den Touristen-Preis ansetzen.  Weit gefehlt. Wir laufen, und laufen… und laufen. Und mit uns der Schweiß. Die Sonne brennt auf uns herunter und wir haben schon nach kurzer Zeit kein Wasser mehr in unseren Flaschen. Bei jedem heranfahrenden Auto hoffen wir, dass es ein Taxi ist. Aber es kommt einfach keines! Auch die Hoffnung, dass uns jemand aus Mitleid mitnimmt, wird zunächst nicht erfüllt.

Zwischendurch erkundigen wir uns bei einem Einheimischen, wie weit es denn noch ungefähr ist. „tres kilometros„, sagt er und zeigt mit fuchtelnden Armen in unsere Laufrichtung. OMG!! Wir dachten es wären insgesamt „nur“ 3 Kilometer, und dass wir mindestens schon 2 hinter uns haben. Aber die Hitze scheint unsere Sinne zu beeinträchtigen. Tobi bekommt zu allem Übel auch noch Hunger. Doch damit haben wir mehr Glück, als mit einem Taxi. Nach kurzer Zeit erspähen wir einen Straßenstand, aus dem Burger verkauft werden. Da kann er natürlich nicht nein sagen 😉 Also, ein kurzer Moment Erholung im Schatten. Wenn es auch dort nicht wirklich kühler ist. Aber sitzen hilft auch schon ein wenig. Kaum sitzen wir, fährt ein Taxi an uns vorbei und wir winken wie verrückt. Er hält tatsächlich an und wir fragen nach dem Preis. Auch er sagt wieder 40 MXN, obwohl wir schon mindestens die Hälfte der Strecke gelaufen sind. Wir winken ab und bedanken uns. Echt unfassbar, dass man als Tourist immer abgezockt werden muss! Die Dame am Straßenstand lacht auch und sag „That’s ridiculous, it’s 10 MXN maximum until the Cenote! That was the tourist price!“.

Nachdem der Burger verspeist ist, machen wir uns wieder auf den Weg. Etwas gestärkt, aber dennoch total fertig laufen wir langsam und patsch-nass geschwitzt weiter. Irgendwann sehen wir einen jungen Mexikaner in sein kleines Auto steigen und wittern unsere Chance. Wir fragen ihn, wie weit es denn noch zur Cenote Azul ist und wieder bekommen wir offensichtlich die Standardantwort „3 km“ zu hören. Er sieht unsere entgeisterten und fertigen Gesichter, steigt aber trotzdem in sein Auto ein und fährt los. Kurz darauf dreht er jedoch um, und kommt in unsere Richtung gefahren. Meine Stimmung steigt schlagartig und er hält tatsächlich neben uns an, um uns dort hin zu fahren. Dann wird auch klar, warum er erst gezögert hat, uns mit zu nehmen. Er dachte wir wären Amerikaner!! Die Erleichterung und die Bestätigung für sein Umsinnen steht ihm im Gesicht geschrieben, als wir ihm sagen, dass wir aus Deutschland kommen. Wir geben ihm 20 MXN, um uns dankbar zu zeigen.

Nach gefühlten Stunden kommen wir dann endlich an und freuen uns auf eine tolle Cenote.  Tja, unsere Erwartungen werden jäh enttäuscht und wir verstehen die Welt nicht mehr. Der Eintritt kostet 10 MXN pro Person und wir stehen vor einem See-ähnlichen Tümpel. Keine Spur von glasklarem Wasser mit Schildkröten und Fledermäusen. Wir entschließen uns nach 15 Minuten wieder zu gehen, vor allem auch deshalb, da es anfängt zu regnen. Ein voller Reinfall also, aber das gehört ja auch dazu.

Bacalar Cenote

Eine inspirierende Familie 

Nach dem wie immer kurzen Schauer mache ich mich auf den Weg zu einem Steg, der an der Lagune liegt. Der Eintritt beträgt ebenfalls 10 MXN pro Person. Ich lege mich auf den Steg und genieße die Sonne und die Aussicht über die farbenfrohe Lagune.

Dort lerne ich nach kurzer Zeit eine Familie kennen, die eine sehr spannende Geschichte zu erzählen hat. Chris und Steffi kommen aus Nord-Deutschland und sind mit ihren 3 Kindern Tom, Ella und Henri für 6 Monate unterwegs. Klein Henri ist gerade mal ein paar Monate alt. Sie haben sich einen alten LKW aus Österreich auf Ebay ersteigert, ihn reisetauglich umgebaut und dann nach Panama verschifft. Nach nur 2,5 Wochen kam dieser bereits dort an und somit ging die Reise im Februar 2016 los.

Truck

Von Panama führte der Weg über Costa Rica, nach Nicaragua, Guatemala und Mexiko. Im Juli geht es dann von Panama aus wieder zurück „nach Hause“.  Beide sind Ärzte und haben ihre Jobs gekündigt. Ihren Besitz haben sie verkauft und den Rest in einem Container bis zur Rückkehr eingelagert. Wenn sie im Sommer 2016 wieder nach Deutschland kommen, werden sie sich einfach einen neuen Job suchen, so die beiden erfahrenen Weltenbummler. Die Geschichte fasziniert mich und ich erfahre, dass sie das nicht zum ersten Mal machen. Kurz nach der Geburt von Tom waren sie damals in Australien, Neuseeland und Hawaii unterwegs. Nach der Geburt von Ella waren sie in Brasilien und umliegenden Ländern unterwegs. Sie nutzen sozusagen die Gunst der Stunde und erleben in der Zeit des „Mutterschutzes“ ihre großen Abenteuer. Bevor die Kinder schulpflichtig sind und die Umstände somit noch unkomplizierter, möchten sie gemeinsam so viel erleben wie möglich. Die Kinder sind unglaublich offen und aufgeschlossen, was definitiv — zumindest teilweise – auf die Reisetätigkeiten und Auslandserfahrungen zurück zu führen ist. Für die Familie, die verständlicherweise gerade kurz nach einer Geburt gerne Anteil nehmen würden, schreiben sie einen privaten Blog. Der Plan ist, diesen irgendwann als ein „Buch“ zu drucken und den Kindern zu gegebener Zeit zu schenken. Ich kann mir kein schöneres Geschenk vorstellen, vor allem, da sie aufgrund ihrer jungen Jahre später wohl kaum mehr genaue Erinnerungen daran haben werden.

Zugegeben, dieses Modell ist natürlich nicht für jedermann in jedem Beruf möglich, aber als Arzt hat man momentan gute Karten überall problemlos und schnell wieder einen Job zu bekommen. Und trotzdem sagen sie: „Man muss es einfach machen. Nicht so viel darüber nachdenken, sich selbst und das Leben nicht so ernst nehmen und es in vollen Zügen genießen. Das schweißt eine Familie in unvorstellbarem Ausmaß zusammen.“

„Der mit dem Reif tanzt“ 

Am gleichen Abend haben wir noch eine Verabredung in einer Galerie, die wir am Tag zuvor ausfindig gemacht haben. Durch Zufall erfahren wir, dass am Folgetag eine „Hula Hoop“-Lesson angeboten wird. So kommt auch Tobi hier auf seine Kosten und nutzt die Gelegenheit zu einem weiteren Interview in Sachen „der Reifen, der die Welt zum Hüftschwung verleitet“. Mehr zu diesem Thema findet ihr hier!

Letzte Station: Die Hauptstadt 
Chetumal 

Chetumal

Das Mexiko-Finale verbringen wir in Chetumal, der Hauptstadt von Yucatan, wo wir uns zum Abschluss ein schönes Hotel gönnen. Mein Highlight ist der Rooftop-Pool, an dem ich fast 2 volle Tage verbringe. Vor allem, nachdem mir klar wird, dass das Meer hier zwar toll aussieht, es in näherer Umgebung aber keinen Strand gibt, an dem man dieses zum Baden nutzen könnte.

Chetumal Pool

Zugegeben, wir machen in Chetumal nicht viel. Am ersten Abend findet die Jahresfeier der Stadt an der Promenade statt. Es gibt etliche mobile Essenssttände, die prinzipiell natürlich alle mal wieder das gleiche verkaufen. Bis auf wenige Ausnahmen werden dort vor allem frittierte Speisen zum Kauf angeboten. Frische Kartoffel-Chips, frittierte Würste und Bananen. Es fährt eine Art „Party-Bus“ mit lauter Musik und bunter Beleuchtung hin und her. Große, fahrende Spielzeugautos bieten den Kindern Abwechslung. Das Lustige: Die Autos werden per Fernsteuerung von den Eltern gesteuert. Ein sehr amüsantes Geschehen.

Auf einer Bühne singt ein älterer Herr zunächst alte mexikanische Lieder, bei denen der ein oder andere vor Rührung und Nostalgie Tränen vergießt. Dann wechselt die Besetzung und viele Jugendliche betreten die Bühne. Freudig erwarten wir die ersten Klänge des großen Orchesters. Als sie endlich starten verziehen wir automatisch unsere Gesichter. Nicht nur, weil es so klingt, als hätten sie ihre Instrumente nicht gestimmt, sondern auch, weil alles sehr unkoordiniert wirkt. Die Mikrofone fallen dauernd aus und sie tuen uns ein wenig leid.

 

Unsere letzten Tage in Mexiko gehen schnell vorüber und ehe wir es uns versehen, befinden wir uns am kleinsten Flughafen, den ich je gesehen habe! Naja, wenn ich drüber nachdenke, dann stimmt das nicht. Von Mannheim bin ich mal beruflich nach Berlin geflogen. Und dieser Airport war definitiv noch kleiner 😉

Am Flughafen ist noch keine Rede von „Ausreise-Nachweis“ oder „Departure Tax“, weil wir ja zunächst nach Mexiko City fliegen, wo wir einen 12-stündigen (!!!) Aufenthalt haben.
Dort sieht die Sache schon anders aus. Beim Einchecken für den Flug nach San José werden wir direkt nach einem weiteren Flugticket gefragt. Wir haben zum Glück bereits einen Bus nach Panama gebucht, der als Nachweis ausreicht.
Auf Nachfrage bei unserer Fluggesellschaft „Interjet“ wird uns gesagt, dass die Airport / Departure / Visa Tax bereits im Ticketpreis enthalten ist. Das ist jedoch von Airline zu Airline unterschiedlich. Unbedingt braucht man den Visa-Abschnitt, den man bei der Einreise bekommen hat, denn der bestätigt, dass man die Gebühr bereist bezahlt hat. Wenn man z.B. über Land einreist vergessen viele die Tax zu zahlen, was sie dann spätestens bei der Ausreise wieder einholt.

Unser 
Fazit 

Wer auf der Suche nach echtem Karibik-Feeling, Traumstränden mit weißem feinen Sand wie Mehl, glasklarem türkisenen Wasser, unzähligen Palmen, gutem Essen und Tanz-anregender Musik ist, für den ist Mexiko genau das Richtige!

Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass viele Orte einem Postkartenmotiv gleich kommt.

In den alten Maya und Azteken Ruinen findet ihr Kultur pur und somit ist auch für diejenigen Kultur-Begeisterten gesorgt und genügend Programm-Punkte auf der Agenda. Von den Maya Stätten (Chichen Itza, Tulum) haben wir uns ein wenig mehr versprochen, sie sind aber ohne Frage schön anzusehen. Wenn wir das nächste Mal nach Mexiko reisen, dann werden wir uns definitiv Palenque im Bundesstaat Chiapas anschauen, da die Ruinen dort weniger touristisch, ein wenig abgelegen und begehbar sein sollen.

Wir haben atemberaubend schöne Landschaften gesehen, die allerdings – ganz zu Tobis Leidwesen – alle sehr flach sind.

Wir können guten Gewissens sagen, dass hier vermutlich jeder auf seine Kosten kommen kann und die Auswahl an Aktivitäten vielseitig ist.

Wer sich von den – immer wieder mal berichteten – angsteinflößenden Berichten über Mexiko abschrecken lässt, dem sei gesagt, dass alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird! Die allseits ausgesprochenen Warnungen bezüglich der Sicherheit waren – zumindest in unserem Reisegebiet – unbegründet. Es gab keine einzige Situation, in der wir uns unsicher gefühlt hätten oder irgendeine Gefahr gelauert hätte. Prinzipiell reist man in (abgesehen von der Region um Mexico City) Mexiko genau so sicher wie in Europa, wenn man sich an die Grundregeln des Reisens hält und den gesunden Menschenverstand einschaltet. Dazu gehört z.B. keine offensichtlichen Wertsachen an und bei sich zu tragen (Schmuck, Kamera um den Hals), nicht per Anhalter zu fahren, leere Strände zu meiden, nachts nicht durch dunkle und verlassene Gassen zu laufen etc. Aber das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Natürlich gibt es Teile von Mexiko, die man aktuell nicht bereisen sollte. Diese findet ihr wie immer auf dem aktuellsten Stand unter dem Auswärtigem Amt.  Yucatan ist hierbei völlig unbedenklich und die Polizei-Präsenz ist allgegenwärtig.

Sehr überrascht waren wir über die gute Infrastruktur und die bestens organisierten Busse. Das System ist sehr fortschrittlich und die Fahrzeuge relativ neu und komfortabel. Mit der „ADO-App“ könnt ihr eine Menge Geld beim Buchen eurer Busreisen sparen!

Abgesehen von dem Ausrutscher bei der Einreise sind uns ausschließlich nette Menschen begegnet, die hilfsbereit, offen und freundlich sind. Natürlich kommt es auch hier immer darauf an, wie man ihnen entgegen tritt :-)

Leider haben wir nur einen Bruchteil dieses Landes erkunden können und werden auf jeden Fall eines Tages wieder kommen, verbunden mit einem Abstecher nach Belize. Dieses Mal dann wirklich!! 😉

Also, nichts wie auf nach Mexiko!!

Er.Lebe.

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